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Gastbeitrag: Die 5 Startup-Trends 2021


Quelle: Vectorjuice – Freepik.com

2021 ist nun schon fast zwei Monate alt - trotzdem lohnt sich auch jetzt ein vorausschauender Blick auf neue Trends, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, besonders in der Startup-Szene. Was sind 2021 die größten Trends? Sarah Lena Berle von gruenderfreunde.de hat sie für Euch zusammengestellt.

1. Home Office

Einer der wohl offensichtlichsten Startup Trends 2021 ist die Fernarbeit, auch gängig bekannt als Home-Office. Die Umstellung von offline zu Remote-Work musste in vielen Unternehmen letztes Jahr so schnell vonstattengehen, dass selbstverständlich noch einige Probleme bei der Anpassung vorgefunden wurden. Trotzdem fand die Anpassung so rasant und den Umständen entsprechend praktikabel statt, dass viele Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen eine willkommene Hilfe in vielen Home-Office-Tools finden konnten und so unzählige Unternehmen trotz der Krise weiterhin Umsatz generieren konnten. Doch mit dem Boom, den die Fernarbeit 2020 erlebte, ist der Trend nicht gegessen. Auch in diesem Jahr, vor allem mit dem verlängerten Lockdown, müssen Unternehmen weiterhin auf die Fernarbeit zurückfallen. Dementsprechend wird der Trend der Fernarbeit zukünftig weiter ausgebaut und optimiert werden, damit im Home-Office noch effizienter und sicherer gearbeitet werden kann. Das Wachstumspotenzial in diesem Bereich besteht weiterhin in Bezug auf Sicherheit, der Optimierung von Tools und der Pflege von Compliance-Konformität. Hinzu kommt ebenfalls die persönliche Automatisierung von Remote Prozessen. Generell lässt sich jedoch sagen, dass die Fernarbeit durch 2020 eine neue Wertschätzung gewonnen hat.



2. Telemedicine

Ein weiterer Startup-Trend ist die virtuelle Versorgung. Besonders im Bereich der Telemedizin, da durch COVID-19 besonders darauf geachtet wurde Patienten vor einer möglichen Infektion zu schützen. Durch diese Umstände haben Arztpraxen sowohl in der physischen, als auch in der mentalen Medizin zunehmend für eine Implementierung von Telegesundheitsangeboten gesorgt. So zeigen Studien, dass rund 80 Prozent der Gesundheitsversorgungsleistungen tatsächlich virtuell erbracht werden können. Dementsprechend ist die Nutzung von virtueller Gesundheitsversorgung um ganze 50 Prozent gestiegen. Was bedeutet das für Startups? Besonders im Gesundheitswesen besteht nun die Chance für Startups zu wachsen und auf diesen Trend-Zug aufzuspringen, bevor er abgefahren ist. Denn mehr als je zuvor haben auch Startups nun eine realistische Chance, sich selbst gegen bewährte Unternehmen auf dem Markt zu behaupten.



3. Robotics

Die Nutzung von Robotik im Alltag nahm bereits vor Corona zu, jedoch wurde sie eher zögerlich als mit offenen Armen empfangen. Doch wie so vieles hat sich auch das im Jahr 2020 geändert. Robotik ist mittlerweile zu einer der größten und wichtigsten Branchen geworden, die in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit zugenommen haben. Besonders Supermärkte und Lieferketten nutzen die neue Technologie – was sich als äußerst praktikabel erwiesen hat. Warum? Nun, mit dem herrschenden Lockdown, der globalen Ausnahmesituation und dem einhergehenden Schließen des Einzelhandels ist der E-Commerce Markt enorm angestiegen – was kurz und knapp bedeutet, dass die Menschen sich online um Kopf und Kragen shoppen und Lieferanten mit ihren Auslieferungen kaum noch hinterherkommen. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich dementsprechend mit dem Trend Robotik, so war auch Robotik auf der IFA 2020 zahlreich vertreten.



4. Remote Learning

Wer wenn nicht die rasante Umstellung der Schulen und Universitäten hat es dem Alltag möglich gemacht, zumindest einigermaßen wie gewohnt fortzulaufen. Mit geschlossenen Schulen und Kitas hing das Bildungsprogramm am seidenen Faden und trotzdem gelang es die Offline-Bildung innerhalb kürzester Zeit auf Remote Learning umzustellen. Studenten können sich kaum noch vorstellen, wie es sich anfühlt, die eigenen Kommilitonen vor der Vorlesung am Institut zu treffen und bei der morgendlichen Zigarette über das unmenschliche Literaturpensum der Professoren zu lästern. Stattdessen gibt es jetzt Zoom-Konferenzen oder Google-Hangouts. So oder so steht fest, dass die Online-Bildung dazu beigetragen hat, nicht nur den momentanen Alltag, sondern ebenfalls die Zukunft der jüngeren Generation zu sichern. Dementsprechend groß ist die Nachfrage auf dem Markt und bietet eine große Gelegenheit für Startups durchzustarten.

5. 5G

Last but not least: 5G. Es bedarf keiner großen Erklärung, dass zu Beginn der Pandemie das Internet Höchstleistungen aufbringen musste, die es so zuvor noch nicht erbringen musste. Logisch: Wenn jeder im Lockdown festsitzt wird nun mal gestreamt wie ein Weltmeister, was sich wiederum extrem auf die Schnelligkeit von Internetseiten auswirkt. Sieht man es so, ist das Internet in dieser Krise das wichtigste Artefakt, um die Menschen weiterhin zu verbinden. Die Nachfrage nach schnellerem Internet und ausreichender Versorgung der Haushalte war und ist noch immer dementsprechend groß und treibt die (Weiter-)Entwicklung von 5G voran. Was das angeht, sind die Unternehmen weltweit auf dem Vormarsch. Über 35 Länder haben kommerzielle 5G-Dienste eingeführt und ermöglichen es immer mehr Menschen besser und leichter in Echtzeit zusammenzuarbeiten.



Man muss kein Genie sein, um feststellen zu können, dass alle Trends dieses und letztes Jahr in irgendeiner Art und Weise mit dem Internet und der Digitalisierung zusammenhängen. Ob es Online Bildung, virtuelle Versorgung, Robotiks, Home-Office oder 5G sind, der größte Trend sowohl in 2020 als auch in diesem Jahr ist definitiv die Digitalwirtschaft.


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